Donnerstag, 22. Juni 2017

Amazons „Kindle“ liefert digitalen Lesespaß

Juli 9, 2008 von  
Kategorie: Digitalkamera, Sonstiges

Schon seit Jahren wird an der Entwicklung eines Gerätes gebastelt, das es ermöglicht, digitale Texte lesbar zu machen. Lesbar wie in einem Buch, aber doch ohne die Probleme und Beschränkungen, die die altehrwürdigen papiernen Bände eben mit sich bringen. Dieses Bestreben liegt auf der Hand im Zeitalter schwindender Buchverkäufe, prosperierender Net-Zeitungen, verkümmernder Tageszeitungen auf Papier und einer Vielzahl von, im Internet zugänglich gemachter Texten – insbesondere Texten von Gegenwartsautoren und solchen, für die das Copyright schon ausgelaufen ist. Bisher allerdings waren alle Produkteinführungen nichts anderes als große Flops: die Geräte waren zu klobig, die Darstellung des Textes war leserunfreundlich, bei Sonneneinstrahlung war es aus mit dem Lesevergnügen – und überhaupt: so eine Maschine kann ja das schöne Gefühl beim Anfassen von echten Buchseiten nicht ersetzen.

Das kann zwar das neue Lesegerät „Kindle“, das Amazon vor einem halben Jahr zunächst in den USA auf den Markt gebracht hat, auch nicht. Alle anderen Probleme scheinen aber ausgemerzt zu sein. Der „Kindle“ ist handlich und leicht. Er kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus und kann so auch bei direkter Sonneneinstrahlung benutzt werden wie ein „echtes“ Buch. Doch hier fangen die Vorteile erst an: wie der iPod für Musik ermöglicht der Kindle das Speichern von bis zu 200 Büchern. Man ist also immer mit der eigenen kleinen Bibliothek im Handtaschenformat unterwegs. Für ca. $ 360 erwirbt der Käufer aber nicht nur das Gerät selbst, sondern auch kostenlosen Zugang zu einem schnellen Mobilfunknetz, mit dem auch – wenn auch recht unbequem – gesurft werden kann und das –sehr bequem – das Herunterladen weiterer Bücher von amazon.com ermöglicht. Und: Kindle-Bücher sind relativ billig. Die derzeit verfügbaren ca. 130.000 digitalen Bücher kosten selten mehr als $ 10.

Die Einführung des Kindle-Geräts war für Amazon ein geradezu zwangsläufiger Schritt. Zwischenzeitlich hat es sich dort zum meistverkauften Elektronik-Artikel gemausert. Ein schöner Nebeneffekt für den Anbieter ist, dass der Kindle Leselust tatsächlich „anfacht“: Kindle-Leser lesen mehr. Spannend ist, wie lange nun Deutschland auf den Artikel warten muss.

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  1. […] nämlich schon in Amerika erhältlich für stolze 359 Dollar. Kein Wunder das auch wir bald in den Genuß des Ebookreaders kommen werden, so sind doch die Verkaufszahlen in Amerika durchaus überzeugend. Ob der Kindle die […]



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