Wissen sie noch, wie sie bei Freunden oder Bekannten mal eben schnell ins Internet sind? Schnell gesurft und wieder raus, denn es kostet ja. Heute ist diese Zeit durch eine Vielzahl von Flaterats vorbei. Auch das Internet an sich wird immer mehr zum festen Alltagsbestand der Deutschen. Aktuelle Studien belegen, dass sich das Profil in den letzten Jahren der Internet-Nutzer jedoch nicht geändert hat: Überwiegend sind immer noch junge, gebildete Männer aus dem Westen der Republik online. Die „Forschungsgruppe Wahlen“ hat jetzt neuste Zahlen dazu veröffentlicht. Demnach nutzen rund 60% der Deutschen privat oder aber auf der Arbeit das Internet. Für 70% der Befragten konnten auch einen eigenen Anschluss nachweisen. Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass sie das Internet regelmäßig nutzen. Oftmals bis zu zehn Stunden in der Woche. 25% davon waren sogar noch länger Online. Wer zwei Stunden oder weniger im Internet unterwegs ist zählt schon zu den seltenen Surfern und ist auch mit 30% klar in der Unterzahl. Unterschiede zeigen sich aber in der Altersstruktur. Fast alle Jugendlichen (94%) zwischen 18-24 Jahren sind demnach online. Auch im mittleren Alterssektor sind relativ viele User online: rund 88 % der 30-39-jährigen nämlich. Bei den älteren Semestern kann sich das Internet nur sehr schleppend durchsetzen. Nur ein Viertel der über 60- jährigen sind im Internet regelmäßig unterwegs.

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