Die neuesten DVD- und Blu-Ray-Spieler sind laut Stiftung Warentest „pflegeleicht“ was ihre Anschlüsse angeht. Tatsächlich bieten sie eine breite Palette an Möglichkeiten, Wiedergabegeräte anzuschließen. Bevorzugt werden sollten sogenannte HDMI-Anschlüsse: das High Definition Multimedia Interface, die Schnittstelle für die Digitalübertragung von Bild- und Tonsignalen. Über HDMI werden Videosignale unverfälscht an den Bildschirm weitergegeben. Aber: das Wiedergabegerät muss auch über einen derartigen Anschluss verfügen. Die Standards „HD ready“ und „Full HD“ schreiben HDMI für alle Geräte, die dieses Bezeichnung tragen, vor. Ältere Geräte ohne HDMI-Schnittstelle können mit herkömmlichen analogen Anschlüssen (Scart, FBAS etc.) verbunden werden. Das führt allerdings zu Qualitätsverlust. Auch manche ältere Fernsehgeräte verfügen z.T. nicht über HDMI. Wenn sie allerdings einen DVI-Eingang, also ein Digital Visual Interface, haben, können mittels Adapter mit der HDMI-Schnittstelle des Spielers verbunden werden.

Die Blu-Ray-Spieler, die Stiftung Warentest im Juli-Heft 2008 getestet hat, schneiden – wie etwa der Testsieger Panasonic DMP-BD30 für ca. 400 Euro, in Sachen „Videoausgänge“ alle gut ab, über Scart verfügt zwar keiner mehr, doch alle haben FBAS-, Komponenten- und HDMI-Ausgänge. Die getesteten DVD-Spieler, allen voran der Testsieger Denon DVD-1740, verfügen über alle Anschlüsse inklusive Scart.

Achtung: im Kaufpaket sind allerdings, eine altbekannte Falle, Verbindungskabel nur selten enthalten: HDMI- und Scart-Kabel müssen meist dazugekauft werden.

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