Seit die Strompreise die Schmerzgrenze erreicht haben, wechseln immer mehr Verbraucher den Anbieter, denn so lassen sich oft einige Hundert Euro im Jahr sparen. Der Wechsel hat den Markt belebt. Die Schattenseite für den Kunden: es wird immer schwieriger, den richtigen Stromtarif zu finden. Rund 900 Versorger bieten zur Zeit in Deutschland Strom an, manche mit bis zu einem Dutzend Tarifen – es gibt die Wahl zwischen Bonusmodellen, Paketangeboten, Ökostrom, Preisgarantie, Vorkasse.

Stromtarifrechner im Internet sind vor diesem Hintergrund willkommen. Mit ihnen lässt sich schnell und kostenlos durch Eingabe einer Postleitzahl und des Jahresverbrauchs eine Liste der günstigsten Stromtarife ermitteln. Mit Filtern, etwa „Vorkasse“ oder „Ökostrom“, kann das Ergebnis nach den Wünschen des Verbrauchers sortiert werden. Wer will, kann vielen Stromanbietern über das Portal einen Wechselantrag schicken – online oder als ausgedrucktes Formular per Post.

Mittlerweile stehen Hunderte derartiger Rechner im Netz, wobei viele auf die immer gleichen Datenbanken zurückgreifen, sodass nur wenige tatsächlich von einander abweichen. Stiftung Warentest hat untersucht, welche Datenbank die aktuellsten Angebote hat und wer den Verbraucher am besten über den Wechselvorgang informiert.

Am Ende gab es einen Gewinner: Der Stromtarifrechner von Verivox.de, 1998 gegründet, hat als Einziger „sehr gut“ abgeschnitten. Er hat die Nase vorn sowohl was die Suchergebnisse als auch was die Darstellung der Informationen angeht. Gefolgt wird er von drei weiteren Rechnern: Tarifvergleich.de, Toptarif.de und Wer-ist-billiger.de, alle seit 2007 online, folgten mit „guten“ Noten. Andere Rechner allerdings schnitten auch nur mit „mangelhaft“ ab.

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